Regionale Stimmen in Einklang - Spotlight auf die DACH-Region

July 1, 2021 Vincent Belliveau

Unsere Übernahme von Saba ist gerade etwas länger als ein Jahr her. Wenn man sich ins Gedächtnis ruft, wie viel in dieser Zeit passiert ist, merkt man wie schnell das vergangene Jahr vorübergegangen ist. Es ist uns gelungen, unsere Unternehmen zu vereinen. Ein Schritt, der sich vor allem für unsere Kunden auszahlt: Sie profitieren nun von der kombinierten gemeinsamen Power von Saba und Cornerstone.

Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht ereignisreich: Die weltweite Pandemie samt Einschränkungen und Lockdowns sorgte für neue Prozesse und Ansätze der Arbeit, die ganze Unternehmen sozusagen auf den Kopf stellten. Vor diesem Hintergrund waren wir angespornt, die Integration von Saba in Cornerstone schnell und zielführend umzusetzen. Ein Anspruch, den wir verfolgten, um in dieser schwierigen Zeit zu einhundert Prozent für unsere Kunden da sein zu können. Die Integration zeigte große Stärken in beiden Unternehmen auf: sowohl in technologischer als auch in personeller Hinsicht. Auch davon profitieren wiederrum jetzt unsere Kunden.

Wir wussten von Anfang an, dass die Kombination unserer gemeinsamen Stärken, die Nutzererfahrung unserer Kunden deutlich verbessern würde. Doch wir waren selbst überrascht, wie schnell wir dies erreichen konnten. Heute werden Lösungen von Cornerstone von über 6000 Unternehmen in über 180 Ländern und in fast 50 Sprachen genutzt. Wir haben während unserer Hochwachstumsphase immer darauf geachtet, länderspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen und gleichzeitig Innovationen auf globaler Ebene voranzutreiben. Doch warum sind uns gerade diese regionalen Elemente so wichtig? Weil wir unseren Kunden dabei helfen wollen, ihr volles Potential maximal auszuschöpfen. Um das zu erreichen, brauchen wir Teams, die auf lokalem Level arbeiten und sich mit den Besonderheiten Ihres Marktes auskennen. Diese lokalen Teams helfen uns dabei, unsere Lösungen an die verschiedenen Märkte angepasst zu entwickeln. Wie wichtig uns dieser Ansatz ist, zeigt sich vor allem darin, dass der Großteil unserer Belegschaft außerhalb Nordamerikas – und damit außerhalb unseres Hauptsitzes – tätig ist.

Regionale Schlagkraft

Bei der Zusammenlegung von Cornerstone und Saba nutzten wir die Chance, unsere Teams neu zu strukturieren und so noch näher an unsere Kunden zu kommen. Dabei starteten wir schon in der Führungsetage, in der wir die Expertise beider Unternehmen in globalen Führungspositionen kombinierten und so die globale Kraft unserer Unternehmen nutzen. Veränderungen, die wir auch auf regionaler Ebene vorangetrieben haben: In jedem Markt haben wir nun Führungskrafte, die sich bestens mit den lokalen Gegebenheiten auskennen und so für unsere Kunden perfekt da sein können.

Hier in der DACH-Region vertritt Michael Grotherr als Vice President für Central Europe unsere Mitarbeiter vor Ort. Sehen Sie hier, wie er sich mit regionalem Fokus um die Weiterentwicklung des Geschäfts vor Ort kümmert.

 

Dieser starke lokale Fokus war für mich schon immer wichtig – doch durch meine neue Rolle als Chief International Officer hier bei Cornerstone hat sich dieser Fokus noch weiter verstärkt. Die Übernahme von Saba hat uns die Möglichkeit gegeben, die lokalen Stärken noch weiter in den Mittelpunkt zu rücken und auszubauen. Damit das nahtlos funktionieren kann, haben wir die Workflows zwischen der globalen und lokalen Ebene optimiert. Das wiederrum ermöglicht es uns, lokale Spezifika bei der Entwicklung unserer Produkte und Lösungen miteinzubeziehen – was abermals dabei hilft, unseren Kunden noch bessere Lösungen anbieten zu können.

Dabei bezieht sich dieser regionale Fokus nicht nur auf firmeninterne Prozesse: Durch die Übernahme hatten wir auch die Möglichkeit, uns Partnerseitig deutlich breiter aufzustellen. So verfügen wir nun über ein breites Netzwerk in den Bereichen, Recruiting, Learning und Talent – und das in jedem Winkel der Welt.

Doch auch auf globaler Ebene hatte die Akquisition von Saba positive Auswirkungen für uns.

Mutige Schritte in Richtung KI in HR

Mit dem Cornerstone Innovation Lab AI haben wir ein Kompetenzzentrum gegründet, in dem KI-Experten aus der ganzen Welt zusammen an neuen Lösungen arbeiten. Unser Innovation Lab hat das Ziel, die Entwicklung von KI für HR-Lösungen voranzutreiben und KI-Innovationen in Lösungen von Cornerstone zu integrieren. Der Cornerstone Skills Graph ist an dieser Stelle ein Beispiel für ebendiese Integration von KI-Innovationen. Der Skills Graph kann mit Hilfe von KI die Skills der Mitarbeiter analysieren und auf dieser Basis Empfehlungen zu Jobprofilen und möglichen Weiterbildungsmaßnahmen ableiten. Hiervon können alle Kunden – sowohl von Cornerstone als auch von Saba – profitieren.

Die Deutsche Post DHL Group schaffte es durch unsere KI-Lösung, interne Mobilität zu realisieren und so ihre Mitarbeiter für die Zukunft vorzubereiten. DPDHL hat seinen Hauptsitz zwar hier in Deutschland, agiert aber global. Daher ist die Post bei einem Partner wie Cornerstone – der sowohl die globalen als auch die lokalen Bedürfnisse versteht – bestens aufgehoben. Als Folge der Pandemie kämpfte der Versanddienstleister mit einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage. Wie die DPDHL Group diese Aufgabe meisterte, erklärte uns Meredith Taghi, Vice President Group Learning, Talent and Platforms bei DPDHL, in diesem englischen Blog.

Den Bedarf an großartige Lerninhalte stillen

Wenig überraschend veränderte sich die Art und Weise, wie wir lernen in der Pandemie. Dabei konnten wir einen großen Shift hin zu mehr selbstgesteuertem Lernen sehen. Learningangebote zu Themen wie Führung, dem Umgang mit externen Mitarbeitern und Unconscious Bias waren dabei besonders gefragt. Hierzu haben wir mit den besten regionalen Content-Partnern zusammengearbeitet, um Lerninhalte für jeden Markt anbieten zu können.

An dieser Stelle sei der Lebensmittelkonzern Nestlé genannt. Nestlé digitalisierte sein gesamtes Learningangebot von Veranstaltungen, die teilweise noch in Präsenz stattfanden, hin zu einem integrierten Online-Angebot. Mehr zu dieser außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte erfahren Sie hier.

Recruiting neu gedacht

Die Pandemie zwang einige Unternehmen dazu, das Recruiting zu stoppen. Andere hingegen betrieben ihr Recruiting weiter und digitalisierten ihre Prozesse.

Ähnlich machte es auch unser Kunde Webhelp. Der Dienstleister entschied sich in der Pandemie gegen eine Einstellung der Recruitingmaßnahmen und nutzte unsere Recruiting-Lösung TalentLink, um den gesamten Recruitingprozess digital abbilden zu können. Webhelp ging dabei sogar so weit, den gesamten Onboarding-Prozess digital darzustellen. Mehr zu dieser Erfolgsgeschichte lesen Sie hier.

Die Pandemie als Digitalisierungsturbo

Schlussendlich haben wir auch mit zahllosen Unternehmen zusammengearbeitet, die die Digitalisierung vorangetrieben oder sich neu aufgestellt haben.

Hier sei der Düsseldorfer Konzern Henkel genannt. Henkel nutzt eine breite Palette an Cornerstone-Lösungen, um den gesamten Employee Lifecycle abbilden zu können. Dabei möchte Henkel seinen Mitarbeitern ein ähnliches Erlebnis bieten, das sie aus ihrem Privatleben kennen: mit smarten Vorschlägen und simpler User Experience von überall aus, unabhängig vom Endgerät. Lucas Kohlmann, Global Head of HR Strategy bei Henkel, erklärt in seinem Video wieso Henkel sich für die integrierten Lösungen von Cornerstone entschied.

Spannende Zeiten stehen bevor

Doch es ist noch lange nicht alles erledigt, es gibt noch viel zu tun! Mehr kann ich Ihnen an dieser Stelle leider noch nicht verraten, doch bleiben Sie gespannt und halten Sie die Augen offen nach Innovationen und Neuigkeiten von Cornerstone. 

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